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2004-05-18 FPÖ warnt vor "Anschlag gegen den Mittelstand", Gorbach rudert zurück

Die innerhalb der Freiheitlichen Partei Österreichs für Wirtschaftspolitik zuständigen Fachleute Fritz Ammann und Volker Knestel wenden sich derzeit an ihren Parteifreund Hubert Gorbach (Vizekanzler und Minister fuer Innovation und Technologie), um ihn aufzurufen, die Aktivitäten des Patentamtes im Rat unter Kontrolle zu bringen, das in seinem Namen unter falschen Etiketten in Bruessel fuer grenzenlose Patentierbarkeit streitet. Ersten Geruechten zufolge hat Gorbach ihnen erklaert, dass der Punkt von der heutigen Tagesordnung verschoben werden solle und dass er sich andernfalls enthalten werde.

Gorbach hatte sich zuvor öffentlich vor diese Patentamtsleute gestellt und die Aktivitäten seines Patentamtes und der irischen Ratspräsidentschaft als "goldenen Mittelweg" gepriesen.

Zugleich haben einige Verbände und Firmen einen Brief an Gorbach geschickt, in dem sie ihn vor dem Etikettenschwindel der Patentbeamten in BMVIT und EU-Rat warnen.

Amman beschrieb in einer Presseerklärung des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender anlässlich der Wiener Kundgebung die Folgen der vom Rat gegen das Parlament betriebenen Legalisierung von Softwarepatenten in sehr dramatischen Tönen:

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