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2004-07-06 DE FH Gelsenkirchen wirbt für Microsoft

--> [ Neues | BMWA 2004-07-15 ]


In der Microsoft-Werbebroschüre werden Professoren der FH Gelsenkirchen u.a. wie folgt zitiert:


An der FH arbeiteten Professoren und Studenten des Fachbereichs Wirtschaft schon lange mit Microsoft Office an den etwa 60 Clients. Über Jahre lief das Windows NT-Netzwerk reibungslos. Doch der Wirtschaftsinformatiker Professor Dr. Jürgen Propach erkannte im Jahr 2002 neue Möglichkeiten zur Optimierung:

"Wir wollten eigentlich nur eine neue Webseite für den Fachbereich konzipieren, die interaktiv und schneller als die bisherige ist, auch sollte die interne Kommunikation durch ein Intranet verbessert werden." Propach erkannte frühzeitig den Mangel, an dem die meisten größeren Hochschulen leiden: "Gravierende Probleme im Bereich der Kommunikation zwischen den Studierenden und Lehrenden."

Zusammen mit dem Unternehmensberater Martin Kaspar, Geschäftsführer des Microsoft-Partners Asaris in Bottrop, erstellte Propach ein neues Kommunikationskonzept. Dieses sah etwa einen Vorlesungs- und Prüfungskalender vor, auf den alle Teilnehmer Zugriff haben sollten, und reichte bis zum E-Learning inklusive webbasierter Schulungen, Wissensmarktplätze und Lernmanagement. Unter anderem entstand damit für Studenten und Professoren die Chance, online Fragen und Antworten auszutauschen.

"Da sich der klassische Frontalunterricht heute nur noch bedingt zur Vermittlung von Wissen eignet, brauchen wir ergänzende Lehrformen", sagt Jürgen Propach. "Die meisten Studenten sind heute gut mit den elektronischen Medien vertraut vor allem Microsoft-Produkte kennt fast jeder, so dass E-Learning bedenkenlos als Ergänzung eingesetzt werden kann."

Pflegeleichte Lösung

Zunächst testete Jürgen Propach die !Windows SharePoint Services als kommunikationsunterstützendes Instrument mit einer Gruppe von Studierenden, die er in SAP-Anwendungen via E-Learning unterrichtete.

"Das neue Portal wurde sofort von den Studierenden angenommen. Selbst viele, die keine ausgewiesenen Microsoft-Fans sind, waren schnell von der Lösung begeistert", berichtet der Professor.

"Außerdem spricht die Pflegeleichtigkeit für das Produkt", ergänzt Unternehmensberater Martin Kaspar. Die Implementierung des Prototyps, die nach erfolgreichen Tests nicht mehr lange diskutiert wurde, verlief störungsfrei und war in wenigen Stunden realisiert. "Durch die Ergänzung mit dem Microsoft SQL Server 2000 lassen sich jetzt problemlos Hunderte von Studenten beispielsweise jetzt eine Umfragetabelle auf der Webseite bearbeiten möchte, greift mit Microsoft Excel 2003 auf die Daten zu, fügt offline Änderungen ein und passt die neue Liste online auf der SharePoint-Site an. Und umgekehrt können Studenten ihre Excel-Listen auf dem PC über die SharePoint-Site auf den neuesten Stand bringen. Ebenso einfach lassen sich etwa Datenbanken mit Microsoft Access oder Texte mit Microsoft Word aktualisieren. Die Windows SharePoint Services speichern dabei automatisch jede Version ab. Die Webseite lässt sich also mit den gewohnten Office-Programmen bedienen. Auch können die Studenten nun den gesamten Vorlesungsplan von der Webseite auf ihren Outlook-Terminkalender ziehen und ihn mit einem Mausklick immer wieder verwalten", fasst Kaspar zusammen.

Das Erfreuliche: Die Studenten nahmen die neue Plattform Zug um Zug mit Terminen, Foren und Hausarbeiten in Beschlag. Längst werden Vorlesungstermine über das Portal koordiniert, Seminarthemen elektronisch vergeben und Projektarbeiten angemeldet. Die Studenten können nun mit den Dozenten elektronisch kommunizieren und setzen im Intranet der FH fachliche Diskussionen und empirische Umfragen in Gang.

"Die gesamte wissenschaftliche Arbeit wurde deutlich erleichtert", betont Jürgen Propach.

Und das auch interdisziplinär. Wenn beispielsweise ein Maschinenbaustudent wissen will, was ein angehender Betriebswirt gerade durchnimmt, reichen ein paar Mausklicks und er kann sich die Lehrinhalte ansehen. Im Winter 2003 begann Kaspar mit der Migration auf den Microsoft Windows Server 2003. "Das war an einem Tag erledigt. Im Frühjahr 2004 haben wir die Neustrukturierung von Design und Inhalten des Portals abgeschlossen", so Kaspar. Durch das Update auf den Windows 2003 Server aktualisierten Kaspar und Propach auch die integrierten Windows SharePoint Services. "Und durch die Synchronisation mit Microsoft Office 2003 sind wir bereits in der Zukunft gelandet", so Kaspar.

Wer der aktualisieren. Die Programmiersprache XML (Extensible Markup Language) ermöglicht zudem das schnelle Zusammenfassen verschiedener Dokumente aus einer virtuellen Bibliothek. "Das läuft alles im Hintergrund ab", so Kaspar, "Studenten und Verwaltung bekommen von dieser Dynamisierung der Daten nichts mit. Sie merken nur, dass alles einfacher geht." Virtuelle Arbeitszimmer Rasch und unkompliziert können jetzt alle Nutzer des Portals auf wichtige Informationen zugreifen. Dozenten und Verwaltungsmitarbeiter müssen zum Beispiel nicht mehr 100 Mails an 100 Studenten senden. Stattdessen schreiben sie eine einzige Mitteilung, stellen diese in den virtuellen Fachbereich, und jedes Mitglied einer definierten Gruppe ist informiert prompt, zeitgleich und günstig.

Mit den Windows SharePoint Services können mehrere Studenten über eine kennwortgeschützte Webseite gemeinsam an Projekten arbeiten. Einer meldet die Teammitglieder beim Administrator zentral via E-Mail an. Dann loggt er sich ins Portal ein und eröffnet einen "virtuellen Besprechungs-Arbeitsbereich". Hier sind Dokumente, Grafiken und Videos wie in einer Bibliothek zur Ansicht oder Bearbeitung hinterlegt.

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