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http://www.gruene-fraktion.de/cms/media/2/2055.montag_jerzy.jpg !MdB Jerzy Montag ist rechtspolitischer Sprecher der Grünen, Vertreter im Rechtsausschuss des Bundestages, stellv. in Angelegenheiten der Europäischen Union. Er meldete sich im Herbst 2004 in der Diskussion um die Softwarepatent-Resolution des Bundestages zu Wort und bezog dabei in wesentlichen Punkten überraschend patentlobby-freundliche Positionen.

Neues & Chronik

Allgemeines

Jerzy Montag wurde am 13. Februar 1947 in Kattowitz, Polen, geboren. Er ist seit 1975 Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht in München, rechtspolitischer Sprecher der Grünen, Vertreter im Rechtsausschuss des Bundestages, Europarecht, stellv. in Angelegenheiten der Europäischen Union.

Jerzy Montag machte bei diversen öffentlichen und halb-öffentlichen Anlässen im Herbst 2004 klar, dass er wenig von den "undifferenzierter" und "populistischer" Generalablehnung von Softwarepatenten hält. Er setzte als Unterhändler im Bundestag Positionen durch, die Kernanliegen des BMJ entsprechen. So wollte Montag z.B. im Gegensatz zu den Unterhändlern von SPD, FDP und CDU abhängige Programmansprüche nicht ausschließen.

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Argumentationshilfen

Kommentare

Alexander Stohr 2004-12-14

Unter dem Titel "Causa Jerzy" kam es auf einer FFII-Mailingliste zu Kommentaren die ich in etwa wie folgt zusammenfassen möchte:

arebenti 2004-04-14

Andre Rebentisch:

Diese Aussage ist richtig. Laurence hatte uns ein entsprechendes Mail von DCB an das BMJ übermittelt. Es hatte uns anläßlich des Runden Tisches sehr verwundert dort anstelle der angekündigten wirtschaftlichen Interessengruppen wieder einmal die altbekannten Gesichter aus dem patentjuristischem Lager auf der Einladungsliste zu sehen. Deshalb gehe ich davon aus, dass es keine wirtschaftlichen Interessen pro Softwarepatentierung gibt. Die Beweislast einer Vorteilhaftigkeit liegt in jedem Fall bei den Befürwortern. Was Herrn Montag betrifft, so gab es offenkundig Kritik von Herrn Montag an dem Konzept der Informationsfreiheit. Ich halte wenig davon den Abgeordneten anzugreifen, vielmehr liegt ein Versäumnis unserer Seite vor. Ich habe angesprochen, dass Befindlichkeiten aus dem Münchner Raum durchaus eine Rolle für die Positionierung Montags gespielt haben können. Dabei sei z.B. an die uns zugeschriebene Limux-Patentpanik in München gedacht oder parteiinterne Flügelkämpfe, der Bundesdelegiertenkonferenzantrag kam z.B. auch aus München, ohne dass JM einbezogen war.

Ich gehe davon aus, dass der Abgeordnete seinem Gewissen folgt.

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