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Siegmar Mosdorf und Softwarepatente


Geboren 1952 in Erfurt. Ehemaliger Staatssekretär, Mitglied des deutschen Bundestages in der 14. Wahlperiode. Herr Mosdorf ist tätig als "Partner" für eine PR-Firma, CNC Communications AG. Der Rheinische Merkur hielt es dennoch für angebracht dem in der Debatte bislang nicht hervorgetretenen Sozialdemokraten Siegmar Mosdorf einen Meinungsartikel zu gewähren.

Im Namen dieser von Softwarepatenten oder der angeblichen Nicht-"Patentierbarkeit von Waschmaschinenautomatiken" vollkommen unberührten PR-Firma kolportierte er die Unwahrheiten von Siemens und dergleichen über die Softwarepatentrichtlinie.

In seinem Meinungsartikel für den Rheinischen Merkur warf er zahlreiche unverbundene Sachverhalte zusammen, kolportierte unwahre Aussagen und trat im Sinne der unhaltbaren Eigentumstheorie im normativen Patentrecht für die Linie der Patentanwälte von EICTA, Siemens, ZVEI ein. Offenkundig handelt er lediglich im Auftrag der Kunden seiner Firma, und nutzt seine politischen Kontakte, um die journalistische Qualitäts- und Quellenkontrolle des Rheinischen Merkurs zu unterlaufen.

siehe auch

Kommentare

Rebentisch:

Schämen Sie sich! Sie gefährden die Zukunft der europäischen Softwarewirtschaft.

Stohr:

Folgenden Teilaspekt des Merkur-Artikels möchte ich kommentieren:

Die EU-Texte sind dagegen klar der Auffassung, dass sie eine Richtlinie rein zur Harmonisierung innerhalb der EU erlassen. Von Entbürokratisierung ist dagegen eigentlich nie die Rede gewesen. Mosdorf sieht weiterhin die Sicherung des Geistigen Eigentums als Prämisse. Die EU dagegen ist ein Staatenbund (oder ein Bundesstaat) der sich auf die Fahnen geschrieben hat die Wirtschauft als Ganzes und deren Märkte zu fördern. Mit solch einem grandiosen Mass an Unverständnis in der Sache wollen Sie, Herr Mosdorf, einen Beitrag zur Debatte leisten?

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